Bevor wir in 3 Wochen die Adventszeit einläuten, ist mein Blumenstrauß für dieses Wochenende farbenfroh und bunt wie der Herbst. Der Garten hat kaum noch etwas zu bieten, Fette Henne, Chrysanthemen, Herbstastern, Erika und Skimmia sind noch schön anzusehen, der Rest ist inzwischen im Wintermodus. Der größte Teil der Sträucher und Bäume haben ihr Laub abgeworfen, doch die Blätter vom wilden Wein leuchten immer noch in einem herrlichen Rotton. Dieser November ist ungewöhnlich schön und seit Tagen verwöhnt uns die Sonne mit noch angenehmen Temperaturen, sobald sich der Nebel auflöst.
Die Zeitumstellung ist überstanden, doch mir fällt es – wie jedes Jahr, schwer mich an die Dunkelheit zu gewöhnen. Normal brauche ich 2 bis 3 Tage bis sich die innere Uhr angepasst hat, doch dieses Jahr finde ich es ganz besonders schlimm. Nachts liege ich oft stundenlang wach und trotz der geschenkten Stunde komme ich nur schwer aus dem Bett. Es heißt ja, dass die Umstellung auf die Winterzeit entspannter sei, als das Drehen an der Uhr im Frühling, doch bei mir trifft das nicht zu. Bestimmt liegt es daran, dass ich mich im März bei der Umstellung auf die Sommerzeit – auf die warmen, schönen und hellen Monate freue. Doch langsam fiebere ich der Adventszeit und Weihnachten entgegen. Habe mir auch schon überlegt wie ich meinen Adventskranz dieses Jahr gestalte, wie meine Weihnachtskarten aussehen und welche Geschenke ich noch besorgen muss. Oh ja, einige Geschenke sind schon gekauft und warten nun, verpackt zu werden.
Jetzt werde ich mit meinem herbstlichen Blumenstrauß das Wochenende einläuten und liebe die farbenfrohe Pracht. Den Strauss habe ich mit Nadelkissen, Protea, verschiedene Sorten Leucodendron und Eukalyptus mit Beeren gebunden und sollte sich der Nebel heute nicht auflösen, lässt der Strauss selbst an einem düsteren Herbsttag die Wohnung erstrahlen.